Im Schnitt fehlten Beschäftigte 22,1 Tage. Davon entfielen bereits 6,8 Tage auf den Bezug von Krankengeld, das ab dem 43. Krankheitstag gezahlt wird. Damit ist inzwischen mehr als jeder vierte Fehltag ein Krankengeldtag. Innerhalb von zehn Jahren ist dieser Anteil deutlich gestiegen, die Ausgaben erreichten mit 21,6 Milliarden Euro im Jahr 2025 einen neuen Höchststand.
Hauptursachen für lange Ausfälle sind psychische Erkrankungen und Beschwerden des Muskel-Skelett-Systems. Während psychische Leiden nur 5,4 Prozent aller Krankschreibungen ausmachen, führen sie besonders häufig zu langen Ausfallzeiten von im Schnitt über fünf Wochen. Kurzzeitige Erkrankungen wie Atemwegsinfekte sind zwar weiterhin am häufigsten, verursachen jedoch weniger Ausfallzeiten und sind nicht die Kostentreiber.
Die bundesweit meisten Fehltage sind in Mecklenburg-Vorpommern mit 29,0 AU-Tagen je Beschäftigten, wie bereits im Vorjahr, zu verzeichnen. Berufstätige, die ihren Wohnort in Baden-Württemberg haben, weisen mit 18,5 AU-Tagen je Beschäftigten erneut den niedrigsten Wert im Vergleich der Bundesländer auf.
In den Bundesländern im Verbandsgebiet des BKK Landesverbandes Mitte sind die wenigsten krankheitsbedingten Fehltage im Jahr 2025 in Sachsen mit 23,2, gefolgt von Bremen sowie Niedersachsen mit 23,3 krankheitsbedingten Fehltagen zu finden.
Die AU-Tage der Bundesländer des BKK Landesverbandes Mitte im Überblick:

| Berlin: 24,1 | Saarland: 26,8 |
| Brandenburg: 27,5 | Sachsen: 23,2 |
| Bremen: 23,3 | Sachsen-Anhalt: 28,1 |
| Niedersachsen, 23,3 | Thüringen: 27,7 |
| Rheinland-Pfalz: 24,1 |
Der BKK Gesundheitsreport 2025 betrachtet und vergleicht die bundesweiten Krankheitstage. Weitere Informationen und Analysen erhalten Sie auf der Website des BKK Dachverbandes e.V. https://www.bkk-dachverband.de/statistik.

