Zur Bedeutung des Systems hat die GKV eine bundesweite repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. Das Ergebnis:
- Drei Viertel unterstützen das Solidaritätsprinzip (73 Prozent).
- Der gleichberechtigte Zugang zu medizinischer Versorgung ist für vier von fünf Befragten sehr wichtig bzw. wichtig (83 Prozent).
- Ebensoviele befürwortet die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern und Kindern (78 Prozent)
- Sieben von zehn Befragten begrüßen, dass niemand aufgrund von Vorerkrankungen oder Alter abgelehnt werden kann (73 Prozent).
- Ebenfalls bewerten Vier von Fünf es als sehr gut, dass die GKV nicht gewinnorientiert arbeitet, es also keine Ausschüttung an Investoren gibt (80 Prozent).
Die GKV genießt also in der Bevölkerung einen hohen Rückhalt und gilt damit als wichtiger Bestandteil des Sozialstaats, der allen Menschen unabhängig von Einkommen, Alter oder Gesundheitszustand offen steht.
Allerdings machen sich über zwei Drittel der Befragten große Sorgen um die finanzielle Lage der GKV. Jeder Dritte schätzt, dass die Finanzierung der GKV einer grundlegenden Überarbeitung bedarf.
#GKVTag
Die 94 gesetzlichen Krankenkassen haben ein gemeinsames Ziel: die gesundheitliche und pflegerische Absicherung ihrer rund 75 Millionen Versicherten. Sie setzen sich dafür ein, dass die Beiträge ihrer Versicherten und deren Arbeitgebenden für eine hochwertige und zugleich wirtschaftliche Versorgung eingesetzt werden – und dass Ausgaben für Gesundheit fair verteilt werden. Alle gesetzlichen Krankenkassen stehen aus Überzeugung hinter einem Solidarsystem, das heute 90 Prozent der Bevölkerung absichert – unabhängig von Alter, Einkommen oder Krankheitsrisiko. Es gilt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, statt zu spalten. Es gilt, ein insgesamt gut funktionierendes Gesundheitssystem weiterzuentwickeln, statt es kaputtzureden. Einmal im Quartal weisen die Krankenkassen gemeinsam auf zentrale Anliegen der gesetzlichen Krankenversicherung und ihrer Versicherten hin. Einmal im Quartal ist GKV-Tag.

