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Sonntag, 16. Dezember 2018
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Lungenerkrankung COPD

Die Abkürzung "COPD" steht für den englischen Begriff "Chronic Obstructive Pulmonary Disease", übersetzbar mit " chronisch obstruktive Lungenerkrankung".

Der Begriff beschreibt eine Kombination von Krankheitszeichen und Funktionseinschränkungen der Bronchien (luftleitende Atemwege) und der Lunge. Dazu gehört ein dauerhafter Husten mit Auswurf sowie eine Verengung der Atemwege, auf lateinisch „Obstruktion“ genannt. Diese Verengung macht sich vor allem beim Ausatmen bemerkbar, so dass anschließend nicht mehr genügend frische Luft eingeatmet werden kann, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Es entsteht ein Gefühl von Atemnot, in leichteren Fällen nur bei Anstrengung, in fortgeschrittenen Stadien der COPD auch bereits bei alltäglichen Aktivitäten oder sogar in Ruhe. Die Lebensqualität der davon Betroffenen ist oft erheblich eingeschränkt.

Eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung entsteht als Folge einer chronischen Bronchitis, einer dauerhaften Entzündung der Bronchien, deren Hauptursache das Rauchen ist. Unbehandelt kann sie weiter voranschreiten und u.a. ein Lungenemphysem hervorrufen, eine dauerhafte Zerstörung von Lungenbläschen, die die Luftnot weiter verstärkt.
COPD ist eine häufige Erkrankung. In Deutschland tritt sie bei etwa vier Prozent aller Erwachsenen auf. Die Verengung der Atemwege bei COPD ist, anders als beim Asthma , auch durch Medikamente nicht vollständig rückgängig zu machen. Jedoch ist es in nahezu jedem Stadium der Erkrankung möglich, ihr Voranschreiten zu verlangsamen, Krankheitszeichen zu vermindern, Spätschäden wie das Lungenemphysem zu vermeiden und insgesamt die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Das BKK MedPlus COPD wird in allen Vertragsregionen des BKK Landesverband Mitte angeboten (Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen).

Die Koordination erfolgt normalerweise durch den Hausarzt. Spezialisten werden bei Bedarf mit einbezogen. Für die Patienten werden Schulungen angeboten, die ihnen das für den Umgang mit der Krankheit erforderliche Wissen sowie Inhalationstechniken und Übungen der Physio- und Atemtherapie vermitteln.

Welche Ärzte am BKK MedPlus-Programm COPD teilnehmen, kann von den Versicherten bei ihrer Betriebskrankenkasse erfragt werden.


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