2,6 Millionen Euro für Hospizdienste in Brandenburg - Gesetzliche Krankenkassen erhöhen Förderung der Sterbebegleitung

Potsdam, 10. Juli 2020. Die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände unterstützen die ambulanten Hospizdienste in Brandenburg in 2020 mit 2,6 Millionen Euro. Die Förderung wird direkt an die Hospizdienste als Zuschüsse für Personal- und Sachkosten, einschließlich der Aus- und Fortbildung von Ehrenamtlichen ausgezahlt. Gegenüber dem Vorjahr haben die Krankenkassen die Förderung um 200.000 Euro erhöht. Im gesamten Bundesland gibt es 25 Hospizdienste, von denen vier Dienste auf die Sterbebegleitung bei Kindern spezialisiert sind. 1.300 ehrenamtliche Helfer engagieren sich in Brandenburg in der Sterbebegleitung.

Trost und Unterstützung in der letzten Lebensphase

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Hospizarbeit begleiten sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase, um ihnen einen würdevollen Abschied zu ermöglichen. Die Ehrenamtlichen spenden Trost im Alltag, und gehen auf die Nöte und Ängste der sterbenden Menschen ein. Sie unterstützen deren Familien und Angehörigen und bauen vertrauensvolle Beziehungen auf, um in der sehr belastenden Situation seelischen Halt und Hilfe zu geben.

Dies und das geleistete Engagement erkennen die Krankenkassen hoch an und  finanzieren mit Zuschüssen die engagierte und qualifizierte Arbeit, die sowohl von den Koordinatoren als auch den Ehrenamtlichen der ambulanten Hospizdienste geleistet wird. Die finanzielle Förderung durch die Krankenkassen ist Jahr für Jahr gestiegen – dies zeigt, wie wichtig und wirkungsvoll Hospizarbeit geworden ist.