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Krankenkassen unterstützen Niedersachsens Landkreise und Städte bei der Gesundheitsförderung

Hannover, 19. September 2019. Die gesetzlichen Krankenkassen haben unter dem Dach „GKV-Bündnis für Gesundheit“ ein neues Förderprogramm für Kommunen aufgelegt: Landkreise und kreisfreie Städte können hierbei ab sofort bis zu 110.000 Euro Unterstützung für die Umsetzung gesundheitsfördernder Maßnahmen beantragen. Diese Maßnahmen sollen Menschen stärken, die sozial bedingt oft schlechtere Gesundheitschancen haben als andere. Gefördert werden etwa Interventionen für Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen, ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien.

 

Kommunen in Niedersachsen können die finanzielle Förderung über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren erhalten. Dabei bringen sie zeitlich abgestuft 20 bis 30 Prozent der Fördersumme als monetäre oder geldwerte Eigenleistung ein. Es besteht die Möglichkeit, lokale Kooperationspartner in die Umsetzung der Maßnahmen einzubinden. Der Antrag wird durch die oberste Amts- oder Verwaltungsleitung des Kreises/der kreisfreien Stadt gestellt.

Das GKV-Bündnis für Gesundheit hat in jedem Bundesland ein Programmbüro als zentrale Anlaufstelle für die Kommunen eingerichtet. In Niedersachsen ist es beim Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) angesiedelt. Die Ansprechpartnerin dort beantwortet Fragen zum Förderangebot und zur Antragstellung.

Kontakt für Antragstellende:

www.gkv-buendnis.de/programmbuero-NI