DSC 2422Bildnachweis: BKK Landesverband MItte

Gesetzliche Krankenversicherung unterstützt die ehrenamtliche Hospizarbeit im Land Brandenburg mit 2,7 Millionen Euro

Potsdam, 27. Juli 2021. Die ambulanten Hospizdienste im Land Brandenburg erhalten in 2021 von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und ihren Verbänden eine Förderung von 2,7 Millionen Euro. Die Zuschüsse der GKV an die einzelnen Hospizdienste wurden dieser Tage ausgezahlt. Die Förderungen können von den Hospizdiensten für Personal- und Sachkosten oder die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Sterbebegleiter verwendet werden. Gegenüber dem Vorjahr hat die GKV die Förderung um 40.000 Euro erhöht.

Im Land Brandenburg gibt es 26 ambulante Hospizdienste, von denen fünf Anbieter auf die Sterbebegleitung von Kindern spezialisiert sind. In den Diensten engagieren sich rund 1.400 geschulte Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung. Sie spenden Trost im Alltag und gehen auf die Nöte und Ängste der sterbenden Menschen ein. Darüber hinaus unterstützen sie deren Familien und Angehörigen und bauen vertrauensvolle Beziehungen auf, um in der sehr belastenden Situation seelischen Halt und Hilfe zu geben.

Begleitung in der letzten Lebensphase

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten im vergangenen Jahr – etwa wegen Zugangsbeschränkungen in Pflegeeinrichtungen – weniger Sterbebegleitungen angeboten werden. Um die ambulante Hospizarbeit zu sichern, haben die Hospizdienste ihre Leistungseinheiten zu verbesserten Konditionen geltend gemacht. Zudem übernahm die GKV auch Kosten für Schutzmaterialien. Gleichzeitig wurden die Formalien für die Qualifizierungsnachweise der Koordinatoren deutlich vereinfacht.

Mit der Förderung stärkt die GKV die Idee der ambulanten Hospizdienste. Die Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit begleiten sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase, um ihnen einen würdevollen Abschied zu ermöglichen. Dieser gesellschaftlichen Bedeutung trägt die GKV durch jährlich steigende finanzielle Förderungen Rechnung.