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Thüringen

Hospizdienste in Thüringen

Gemeinsame Presseerklärung vom 20. Juli 2016 AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und ThüringenBKK Landesverband Mitte - Regionalvertretung Thüringen und SachsenIKK classicKnappschaft – Regionaldirektion Frankfurt/Main Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauVerband... weiterlesen

Landesrahmenvereinbarung zur Prävention unterzeichnet

Erfurt, 7. April 2016Landesrahmenvereinbarung für Prävention und Gesundheitsförderung in Thüringen unterzeichnetDie Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen sowie die Unfall- und Rentenversicherung haben sich erstmals gemeinsam verpflichtet, Gesundheitsförderung und Prävention in... weiterlesen

Selbsthilfe

AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und ThüringenBKK Landesverband Mitte, Regionalvertretung Thüringen und SachsenIKK classicKnappschaft, Bahn, See, Regionaldirektion Chemnitz/FrankfurtSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), als landwirtschaftliche... weiterlesen

Thüringens Beschäftigte waren 2013 im Schnitt 21 Tage krank

Erfurt, 18. Dezember 2014 Thüringens Beschäftigte waren im vergangenen Jahr im Schnitt 21 Tage krank geschrieben. Damit liegen die Ausfallzeiten im Freistaat über dem Bundesdurchschnitt von 17,8 Tagen. Gegenüber 2012 entspricht dies einem Zuwachs von 1,3 Tagen (Bundesdurchschnitt: 1,2 Tage).... weiterlesen

Thüringens Einwohner erhielten im ersten Halbjahr 2014 Medikamente für 633 Millionen Euro

Diabetes- und Herz-Kreislauf-Mittel häufig verordnetErfurt, 9. September 2014Die Thüringer haben im ersten Halbjahr 2014 Medikamente für rund 633 Millionen Euro verordnet bekommen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung von gut 21 Millionen Euro. Dies berichtet der... weiterlesen

Gemeinsame Presseinformation

28. August 2014 - Kassenärztliche Vereinigung Thüringen,- Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit und Familie,- AOK PLUS,- Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universitätsklinikum- Landesärztekammer Thüringen,- IKK classic,- Verband der Ersatzkassen e. V., Landesvertretung... weiterlesen



BKK Landesverband Mitte: Thüringer haben den zweitniedrigsten Krankenstand in den östlichen Bundesländern – Krankenstände steigen - Psychische Leiden nehmen weiter zu

Die Thüringer Beschäftigten fehlten im Jahr 2011 krankheitsbedingt an 17,2 Tagen. Das ist der zweitniedrigste Wert unter den östlichen Bundesländern. Der Bundesdurchschnitt (BD) lag bei 15,3 Tagen. Die meisten Fehlzeiten hat Berlin mit 18,6 Tagen vor Brandenburg mit 18,3 Tagen. Die Bundesländer mit den niedrigsten Krankenständen sind wie im vergangenen Jahr Bayern (13,3 Tage) und Baden-Württemberg (13,8 Tage). Diese Zahlen aus dem BKK-Gesundheitsreport bereitet der BKK Landesverband Mitte jährlich für die neun Bundesländer seines Verbandsgebiets auf.

Am häufigsten lag der Grund wie im vergangenen Jahr in Muskel- und Skeletterkrankungen mit 26,3 Prozent (Bundesdurchschnitt (BD) 26,9%) der Krankentage, gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 13,9 Prozent (BD 13,9%). An dritter Stelle folgen die Verletzungen mit 13,7 Prozent (BD 13,3) und bereits an vierter Stelle die psychischen Erkrankungen mit 10,1 Prozent (BD 12,8%) aller Krankentage.

Die einzelnen Landkreise weisen große Unterschiede auf. Die Spanne reicht von durchschnittlich 20 Krankheitstagen im Kreis Gotha und 19,8 Tagen im Kyffhäuserkreis bis zu 14,2 Tagen in Jena und 13,7 Tagen in Weimar.

Wenn man sich die einzelnen Berufszweige ansieht, stellt man fest, dass die Thüringer Postboten mit 19,4 Krankheitstagen am häufigsten erkrankt sind, gefolgt von den Beschäftigten im Verkehrswesen mit 17,6 Tagen. Mit 10,7 Krankheitstagen weisen die Informationsdienstleister und mit 9,5 Tagen die Mitarbeiter in der Energie- und Wasserwirtschaft die gesündeste Berufsklientel aus.
 
Insgesamt steigen die Krankenstände nun bereits im fünften Jahr kontinuierlich an. Während im Jahr 2006 die monatsdurchschnittlichen Krankenstandwerte im Bundesgebiet mit 3,4 Prozent die niedrigsten der letzten 30 Jahre waren, sind sie nun auf 4,2 Prozent angestiegen.

Die psychischen Leiden weisen die gravierendsten Steigerungsraten auf. Die Arbeitnehmer erkranken daran doppelt so häufig wie noch vor zwanzig Jahren. Außerdem sind die Ausfallzeiten bei psychischen Erkrankungen bundesweit mit gut 35 Tagen je Fall bedeutend länger als ein durchschnittlicher Krankheitsfall mit 12,8 Tagen.

Die steigenden Zahlen zur Arbeitsunfähigkeit 2011 kamen vor allem durch die kontinuierlich hohen Krankenstände der psychisch Erkrankten und durch die „Grippewelle“ im ersten Quartal 2011 zustande. Während die Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen um 13,4 Prozent gestiegen sind, führte die „Grippewelle“ zu einem Plus von 25 Prozent bei den Atemwegserkrankungen.

Burn-out-Syndrom steigt rasant
Das Burn-out-Syndrom ist nicht als eigene Krankheit im ICD Schlüsselsystem erfasst und wird daher unter der Diagnose Z73 „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ eingeordnet. Von 2004 bis 2010 stiegen die AU-Tage von 4,6 auf 63,2 pro 1.000 Mitglieder um mehr als das Dreizehnfache an. Frauen waren mit 82,1 Tagen je 1.000 Mitglieder fast doppelt so häufig krankgeschrieben wie Männer mit 48,4 Tagen je 1.000 Mitglieder.

Die Zahlen stammen aus dem BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“. Er erfasst
und analysiert das gesundheitliche Geschehen von 12,1 Millionen BKK Versicherten aus dem Jahr 2010. Das entspricht den Befunden von jedem fünften sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Die BKK Analysen stellen damit ein gutes Abbild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt dar.

Den BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“ mit weiteren Ausführungen
können Interessenten unter info@bkk.de bestellen oder im Internet unter www.bkk.de herunterladen.
Downloadfähige Grafiken zum Krankenstand, z.B. Länderauswertungen oder den psychischen Krankheiten gibt es im BKK Faktenspiegel unter www.bkk.de/faktenspiegel.


Dem BKK Landesverband Mitte gehören seit dem 01.07.2011 26 Betriebskrankenkassen in neun Bundesländern an. Zusammen haben diese BKK rund 2,6 Mio. Mitglieder, das sind einschließlich der kostenfrei mitversicherten Familienangehörigen rund 3,7 Mio. Versicherte. Die BKK haben einen durchschnittlichen Marktanteil von ca. 20%.


Erfurt, 27. Januar 2012 – Ihr Ansprechpartner: Matthias Tietz
Telefon (0391) 5554-157, Telefax (0391) 5554-141,





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