Niedersachsen
BKK Landesverband Mitte fordert sparsamen Umgang mit Versichertengeldern – Keine Finanzspritzen für die Krankenhäuser – Krankenkassen brauchen Beitragssatzautonomie
„Das Geld der Krankenversicherten darf nicht als Wahlkampfgeschenk verschleudert werden“. Das fordert der Vorstandsvorsitzende des BKK Landesverbandes Mitte, Klemens Pawisa, heute (11. Mai) in Berlin, anlässlich einer BKK Vorständekonferenz. Statt dem Ruf der Krankenhausdirektoren nach mehr Geld nachzugeben, sollte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr dafür sorgen, dass den Krankenkassen die Beitragssatzautonomie zurückgegeben wird, fordert der BKK Landesverband Mitte.
Die vorhandenen Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen dürfen nicht dafür hergegeben werden, die Wünsche der Krankenhäuser, Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und die Pharmaindustrie zu befriedigen. Mehr Geld führt nur selten auch zu mehr Gesundheit. Meistens nehmen die Leistungserbringer die zusätzlichen Einnahmen gerne mit, aber ohne dass eine meßbar bessere Qualität erbracht wird. Das befürchten die Betriebskrankenkassen auch bei den jüngst bekannt gewordenen Plänen der Bundesregierung, den Krankenhäusern mehr Geld zukommen zu lassen. „Zu diesen Plänen sagen wir eindeutig ‚Nein’. Die Krankenhäuser müssen wirtschaftlich arbeiten, statt immer nur mehr Geld zu fordern“, verlangt Pawisa.
Zu der Diskussion um die Prämienausschüttung von Überschüssen hat der BKK Landesverband Mitte eine eindeutige Position: „Statt jetzt Prämien zu fordern, sollten die Krankenkassen ihre Beitragssatzautonomie zurückbekommen. Dann kann wieder jede Krankenkassen den Beitragssatz festlegen, der für ihre Ausgaben nötig ist. Dieses Verfahren hat sich mehr als einhundert Jahre bewährt und ist ohne Not abgeschafft worden“, sagt der Vorstandsvorsitzende des BKK Landesverbandes
Berlih/Hannover, 11. Mai 2012 – Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Beyer
Telefon (0511) 3 48 44 - 100, Telefax (0511) 3 48 44 - 149, wolfgang.beyer@bkkmitte.de
Diabetiker in Niedersachsen werden intensiver versorgt
Gemeinsame Pressemitteilung
AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen – T (0511) 8701-10123
BKK-Landesverband Mitte – T (0511) 3 48 44 100
IKK classic – T (0351) 4292-12500
Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen – T (0511) 380-3133
Knappschaft – Regionaldirektion Hannover – T (0511) 8079-309
Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen – T (0511) 8073-105
Verband der niedergelassenen Diabetologen – T. (05151) 1065080
Neue Vereinbarung für diabetologische Schwerpunktpraxen
Hannover, 27. März 2012.
Spezielle Behandlungsprogramme für chronisch Kranke haben sich in der ärztlichen Praxis durchgesetzt. Vom 1. April 2012 an werden in Niedersachsen Patienten der Primärkassen, die an Diabetes leiden, durch
diabetologische Schwerpunktpraxen noch intensiver versorgt.
Neu sind zwei Schulungsprogramme für Patienten, die in den diabetologischen
Schwerpunktpraxen angeboten werden. Das HyPOS (Hypoglykämie-
Selbstmanagement)-Schulungsprogramm soll Menschen mit einem insulinbehandelten Diabetes helfen, Unterzuckerungen besser wahrzunehmen, zu bewältigen oder gar zu vermeiden. Das SGS-Schulungsprogramm (Strukturiertes Geriatrisches Schulungsprogramm) für Typ 2 Diabetiker ist gezielt auf die Besonderheiten des höheren Alters der Patienten zugeschnitten. Damit werden betagte Diabetiker erstmals mit einem für diese Gruppe speziell entwickelten Programm geschult.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Personen aus dem unmittelbaren Umfeld des Diabetikers – zum Beispiel Ehepartner, Kinder, Pflegepersonen – ebenfalls mit in den Schwerpunktpraxen geschult werden können. Die Praxen, die diese Programme anbieten, werden speziell ausgebildet.
Neu ist auch eine Anerkennung als „diabetologische Fußambulanz“ von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), wenn Praxen bestimmte Strukturvoraussetzungen nachweisen können. Sie gewährleisten eine regelmäßige ambulante Versorgung chronischer Wunden auf hohem medizinischen Niveau.
Durch die Vereinbarung sollen Folgeerkrankungen so weit wie möglich vermieden werden. „Die Programme gewährleisten eine an Leitlinien orientierte Behandlung“, betonten Sprecher von Krankenkassen und KVN. In den Vertrag wurden auch Ziele zur Qualitätssicherung aufgenommen.
Die Volkskrankheit Diabetes mellitus ist eine der häufigsten Ursachen für Krankheit und Sterblichkeit in unserer Bevölkerung. In Niedersachsen leben über 400 000 Diabetiker. Rund 20 000 mit Diabetes Typ 1 und 380 000 mit Diabetes Typ 2.
Die niedersächsischen Schwerpunktpraxen erhalten Honorarzuschläge für das neue Angebot. Sie nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen und Qualitätszirkeln teil. Die teilnehmenden Praxen sind im Internet unter www.arztauskunft-niedersachsen.de (erweiterte Suche/Besonderheiten) verzeichnet.
BKK Landesverband Mitte: Krankenkassen zahlten 2011 in Niedersachsen rund 2,6 Milliarden Euro für Medikamente / Ausgaben erstmals seit Jahren rückläufig
Hannover, 14. Februar 2012. Die gesetzlichen Krankenkassen haben 2011 in Niedersach-sen rund 2,6 Milliarden Euro für Medikamente bezahlt. „Das sind gut zwei Prozent weniger als im Vorjahr“, erklärt Raimund Nossek, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BKK Landesverbandes Mitte. Damit sanken die Arzneimittelausgaben erstmals seit Jahren. Gründe dafür sind die Anhebung des Apothekenabschlages und die Einführung eines Großhandelsrabattes zum 1. Januar 2011. Auch der Herstellerabschlag, der bereits Mitte 2010 erhöht wurde, zeige weiterhin Wirkung, so Nossek.
Nach den Kosten für die Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte sind die Arzneimittel der größte Ausgabenposten für die Krankenkassen. Deutschlandweit zahlten die gesetzli-chen Krankenkassen im vergangenen Jahr rund 27,1 Milliarden Euro für Medikamente. „Das sind 2,8 Prozent oder 784 Millionen Euro weniger als 2010“, sagte Nossek. Er appel-lierte an die Politik, an der Strategie der Ausgabenbegrenzung festzuhalten: „Mittlerweile kommen fast alle Krankenkassen ohne Zusatzbeiträge aus oder können in absehbarer Zeit darauf verzichten.“ Die Beitragsgelder müssten der Versorgung der Patienten zugutekom-men und nicht den Renditen internationaler Pharmaunternehmen, forderte Nossek.
Der BKK Landesverband Mitte
Der Verband vertritt die Betriebskrankenkassen in den Ländern Berlin, Brandenburg, Bre-men, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Er übernimmt die ihm gesetzlich zugewiesenen sowie von Betriebskrankenkassen übertragene Aufgaben. Dazu gehören unter anderem die Vertragsverhandlungen mit den Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in den jeweiligen Bundesländern sowie Vertragsabschlüsse mit Krankenhäusern und in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Zusätzlich vertritt er die Betriebliche Krankenversicherung in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik. Der Verband hat 26 Mitgliedskassen.
BKK Landesverband Mitte: Niedersachsen bewegen sich beim Krankenstand nahe am Bundesdurchschnitt – große Unterschiede bei den Landkreisen – Psychische Leiden nehmen weiter zu
Die niedersächsischen Beschäftigten fehlten im Jahr 2011 krankheitsbedingt an 15,7 Tagen. Der Bundesdurchschnitt (BD) lag bei 15,3 Tagen. Im Vorjahr war Niedersachsen mit 14 Tagen noch besser als der Bundesdurchschnitt mit 14,7 Tagen. Die meisten Fehlzeiten hat Berlin mit 18,6 Tagen vor Brandenburg mit 18,3 Tagen. Die Bundesländer mit den niedrigsten Krankenständen sind wie im vergangenen Jahr Bayern (13,3 Tage) und Baden-Württemberg (13,8 Tage). Diese Zahlen aus dem BKK-Gesundheitsreport bereitet der BKK Landesverband Mitte jährlich für die neun Bundesländer seines Verbandsgebiets auf.
Am häufigsten lag der Grund wie im vergangenen Jahr in Muskel- und Skeletterkrankungen mit 29,5 Prozent (Bundesdurchschnitt (BD) 26,9%) der Krankentage, gefolgt von Verletzungen mit 13,9 Prozent (BD 13,3). An dritter Stelle folgen die Atemwegserkrankungen mit 12,6 Prozent, die im Bund mit 13,9% Prozent die zweite Position einnehmen und bereits an vierter Stelle die psychischen Erkrankungen mit 12,4 Prozent (BD 12,8%) aller Krankentage.
Die einzelnen Landkreise weisen große Unterschiede auf. Die Spanne reicht von durchschnittlich 18 Krankheitstagen im Landkreis Osterode am Harz, 17,5 Tagen in Salzgitter (Stadt) und Schaumburg bis zu 12,9 Tagen in Oldenburg (Stadt) und 11,6 Tagen in Vechta.
Wenn man sich die einzelnen Berufszweige ansieht, stellt man fest, dass die niedersächsischen Postboten mit 17,2 Krankheitstagen am häufigsten erkrankt sind, gefolgt von den Beschäftigten im Landverkehr (17 Tage). Mit 9,2 Krankheitstagen weisen die Freiberuflichen und die Dienstleister in Wissenschaft und Technik die gesündeste Berufsklientel aus.
Insgesamt steigen die Krankenstände nun bereits im fünften Jahr kontinuierlich an. Während im Jahr 2006 die monatsdurchschnittlichen Krankenstandwerte im Bundesgebiet mit 3,4 Prozent die niedrigsten der letzten 30 Jahre waren, sind sie nun auf 4,2 Prozent angestiegen.
Die psychischen Leiden weisen die gravierendsten Steigerungsraten auf. Die Arbeitnehmer erkranken daran doppelt so häufig wie noch vor zwanzig Jahren. Außerdem sind die Ausfallzeiten bei psychischen Erkrankungen bundesweit mit gut 35 Tagen je Fall bedeutend länger als ein durchschnittlicher Krankheitsfall mit 12,8 Tagen.
Die steigenden Zahlen zur Arbeitsunfähigkeit 2011 kamen vor allem durch die kontinuierlich hohen Krankenstände der psychisch Erkrankten und durch die „Grippewelle“ im ersten Quartal 2011 zustande. Während die Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen um 13,4 Prozent gestiegen sind, führte die „Grippewelle“ zu einem Plus von 25 Prozent bei den Atemwegserkrankungen.
Burn-out-Syndrom steigt rasant
Das Burn-out-Syndrom ist nicht als eigene Krankheit im ICD Schlüsselsystem erfasst und wird daher unter der Diagnose Z73 „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ eingeordnet. Von 2004 bis 2010 stiegen die AU-Tage von 4,6 auf 63,2 pro 1.000 Mitglieder um mehr als das Dreizehnfache an. Frauen waren mit 82,1 Tagen je 1.000 Mitglieder fast doppelt so häufig krankgeschrieben wie Männer mit 48,4 Tagen je 1.000 Mitglieder.
Die Zahlen stammen aus dem BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“. Er erfasst
und analysiert das gesundheitliche Geschehen von 12,1 Millionen BKK Versicherten aus dem Jahr 2010. Das entspricht den Befunden von jedem fünften sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Die BKK Analysen stellen damit ein gutes Abbild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt dar.
Den BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“ mit weiteren Ausführungen
können Interessenten unter info@bkk.de bestellen oder im Internet unter www.bkk.de herunterladen.
Downloadfähige Grafiken zum Krankenstand, z.B. Länderauswertungen oder den psychischen Krankheiten gibt es im BKK Faktenspiegel unter www.bkk.de/faktenspiegel.
Dem BKK Landesverband Mitte gehören seit dem 01.07.2011 26 Betriebskrankenkassen in neun Bundesländern an. Zusammen haben diese BKK rund 2,6 Mio. Mitglieder, das sind einschließlich der kostenfrei mitversicherten Familienangehörigen rund 3,7 Mio. Versicherte. Die BKK haben einen durchschnittlichen Marktanteil von ca. 20%.
Hannover, 27. Januar 2012 – Ihre Ansprechpartnerin: Marlies Haars
Telefon (0511) 3 48 44 - 143, Telefax (0511) 3 48 44 - 119, marlies.haars@bkkmitte.de
Umfrage: Krankenversicherte in Bremen und Niedersachsen warten in den Arztpraxen eine knappe halbe Stunde - auf einen Termin 24 Tage
Wie bereits im Jahr 2008 wurden in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des BKK Bundesverbandes rund 6.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zum Thema „Arztbesuche/Wartezeiten" befragt. Daraus ergab sich, dass 83 Prozent der Bremer und Niedersachsen gesetzlich krankenversichert sind, acht Prozent sind komplett privat krankenversichert. „ja". Im Bundesdurchschnitt waren es 80 Prozent. Rund neun von zehn Norddeutschen waren beim Hausarzt, etwas mehr bei einem oder mehreren Fachärzten, allen voran der Zahnarzt, der laut der Erbebnisse des Jahres 2011 deutlich weniger Patienten zu verbuchen hatte als noch 2008 (80% : 73 %).„Und ist es schon einmal vorgekommen, dass Sie oder Sie mit Ihren Kindern wegen plötzlich aufgetretener, akuter Beschwerden ohne Termin zu einem Arzt in die Praxis gegangen sind und nicht behandelt wurden, sondern wieder weggeschickt worden sind?" antworteten fünf Prozent der Bremer und Niedersachsen mit „ja". Das sind etwas mehr als 2008, wo diese Frage nur von vier Prozent bejaht wurde.
Fast unverändert: Wie oft beim Arzt und bei welchen Ärzten Auf die Frage, ob sie oder sie mit ihren Kindern in den letzten zwölf Monaten bei mindestens einem Arzt waren, sagten rund 81 Prozent der Befragten
Eine knappe halbe Stunde Wartezeiten in der Arztpraxis Im Durchschnitt warten die Bremer und Niedersachsen mit 28 Minuten beim Arzt genau so lange wie 2008, nicht anders als im gesamten Bundesgebiet.
Arzttermin: Bremer und Niedersachsen warten einen Tag weniger auf einen Termin als vor 3 Jahren Im Durchschnitt warteten die gesetzlich Versicherten 24 Tage auf einen Termin und damit einen Tag weniger als noch vor drei Jahren, aber immer noch fünf Tage länger als der Bundesdurchschnitt. Die Auskunft, dass keine Termine mehr frei seien, hörten immer noch 12 % der Patienten gegenüber 15% vor drei Jahren und noch der Bundesdurchschnitt.
Auf die Frage
Die entsprechende Umfrage wurde von Kantar Health in der Zeit vom 3. bis 16. März 2011 durchgeführt. Bundesweit wurden 6.013 Bürger ab einem Lebensalter von 14 Jahren telefonisch befragt, davon 627 in Bremen und Niedersachsen.
Erkrankungen der Wirbelsäule: BKK Versicherte können besser versorgt werden
BKK Presseinformation:
11. März 2011 (bkk) Rund zwei Drittel aller Deutschen leiden unter Rückenschmerzen, jeder Zehnte ist schwer erkrankt. Am kommenden Dienstag wird der Tag der Rückengesundheit begangen. Aus diesem Anlass weisen die Betriebskrankenkassen der Vertragsarbeitsgemeinschaft (VAG) auf eine besondere Versorgung hin.
Wenn eine Operation unvermeidbar wird, können Versicherte der Betriebskrankenkassen im Raum Hannover in einem leistungsfähigen Zentrum besser versorgt werden. Möglich wird dies, durch eine besondere Vertragsgestaltung mit dem Annastift, die dafür sorgt, dass eine stationäre Behandlung oder Operation reibungslos verläuft und der Patient von der Diagnose bis zur Eingliederung in den normalen Alltag kompetent betreut und begleitet wird. BKK Versicherte bezahlen einmalig 10 Euro als Eigenanteil an der Gesamtbehandlung. Sie sparen damit die sonst üblichen Zuzahlungen von 10 Euro pro Tag im Krankenhaus, also bis zu 270 Euro sowie die zusätzlichen 10 Euro Rezeptgebühr und den 10-prozentigen Anteil an den Kosten für die Physiotherapie.
Für BKK Patienten gelten kürzere Wartezeiten. Sie werden spätestens zwei Wochen nachdem sie sich angemeldet haben zur Operation oder Behandlung aufgenommen. Wird nach dem Krankenhausaufenthalt ambulante Physiotherapie erforderlich, erfolgt diese in Praxen, die mit dem Krankenhaus eng zusammen arbeiten. Zusätzlich sind für BKK Versicherte regelmäßige Nachuntersuchungen vereinbart.
Wenn Sie Fragen zu dieser so genannten integrierten Versorgung haben, sprechen Sie mit Ihrer BKK.
Der BKK Landesverband handelt im Auftrag von 75 Betriebskrankenkassen, die sich in der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft (VAG) Mitte zusammengeschlossen haben.
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BKK Landesverband Mitte
Marlies Haars
Politik und Öffentlichkeitsarbeit
Referentin
Siebstraße 4, 30171 Hannover
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IK 101 722 005
BKK Landesverband Mitte: Krankenkassen zahlten 2010 in Niedersachsen rund 2,6 Milliarden Euro für Medikamente / Ausgabenplus über Bundesdurchschnitt
BKK Landesverband Mitte: Krankenkassen zahlten 2010 in Niedersachsen rund 2,6 Milliarden Euro für Medikamente / Ausgabenplus über Bundesdurchschnitt
Hannover, 4. Februar 2011.
Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen in Niedersachsen über 2,6 Milliarden Euro für Medikamente gezahlt. „Im Vergleich zu 2009 sind die Arzneimittelausgaben um 1,8 Prozent gestiegen“, erklärt Hans-Hermann Runge vom BKK Landesverband Mitte. Das Land liegt damit über dem Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit gaben die Kassen in 2010 rund 27,9 Milliarden Euro für Medikamente und somit 1,1 Prozent mehr als 2009 aus, so der Vorstandsvorsitzende des BKK-Verbandes.
Allein in Niedersachsen zahlten die Kassen 418 Millionen Euro an Mehrwertsteuer für ver-schreibungspflichtige Medikamente. „Das Geld wäre in der Versorgung von Patienten bes-ser aufgehoben“, kritisiert Runge. Der Gesetzgeber sollte daher auch für Arzneimittel den ermäßigten Steuersatz einführen, so wie dies in anderen europäischen Staaten wie Groß-britannien oder skandinavischen Ländern längst der Fall ist.
Der BKK Landesverband Mitte mit Sitz in Hannover vertritt die Betriebskrankenkassen in den Ländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Insgesamt sind im Verbandsgebiet rund 2,7 Millionen Menschen in einer Betriebskrankenkasse versichert.
Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Beyer
Telefon (0511) 3 48 44 - 100, Telefax (0511) 3 48 44 - 149, E-Mail


