Bremen
BKK Landesverband Mitte: Krankenkassen zahlten 2011 in Bremen 179 Millionen Euro für Arzneimittel / Ausgaben erstmals seit Jahren rückläufig
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Bremen, 14. Februar 2012.
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Die gesetzlichen Krankenkassen haben 2011 im Land Bremen rund 179 Millionen Euro für Medikamente bezahlt. „Das sind 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr“, erklärt Raimund Nossek, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BKK Landesverbandes Mitte. Damit sanken die Arzneimittelausgaben erstmals seit Jahren. Gründe dafür sind die Anhebung des Apothekenabschlages und die Einführung eines Großhandelsrabattes zum 1. Januar 2011. Auch der Herstellerabschlag, der bereits Mitte 2010 erhöht wurde, zeige weiterhin Wirkung, so Nossek.
Nach den Kosten für die Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte sind die Arzneimittel der größte Ausgabenposten für die Krankenkassen. Deutschlandweit zahlten die gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr rund 27,1 Milliarden Euro für Medikamente. „Das sind 2,8 Prozent oder 784 Millionen Euro weniger als 2010“, sagte Nossek. Er appellierte an die Politik, an der Strategie der Ausgabenbegrenzung festzuhalten: „Mittlerweile kommen fast alle Krankenkassen ohne Zusatzbeiträge aus oder können in absehbarer Zeit darauf verzichten.“ Die Beitragsgelder müssten der Versorgung der Patienten zu Gute kommen und nicht den Renditen internationaler Pharmaunternehmen, forderte Nossek.
Der BKK Landesverband Mitte
Der Verband vertritt die Betriebskrankenkassen in den Ländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Er übernimmt die ihm gesetzlich zugewiesenen sowie von Betriebskrankenkassen übertragene Aufgaben. Dazu gehören unter anderem die Vertragsverhandlungen mit den Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in den jeweiligen Bundesländern sowie Vertragsabschlüsse mit Krankenhäusern und in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Zusätzlich vertritt er die Betriebliche Krankenversicherung in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik. Der Verband hat 26 Mitgliedskassen.
BKK Landesverband Mitte: Bremen ist der mit Abstand gesündeste Stadtstaat – Krankenstände steigen – Psychische Leiden nehmen weiter zu
Die Bremer Beschäftigten fehlten im Jahr 2011 krankheitsbedingt an 16,2 Tagen. Der Bundesdurchschnitt (BD) lag bei 15,3 Tagen. Im Vorjahr war Bremen mit 14,1 Tagen noch besser als der Bundesdurchschnitt mit 14,7 Tagen. Die meisten Fehlzeiten hat Berlin mit 18,6 Tagen vor Brandenburg mit 18,3 Tagen. Die Bundesländer mit den niedrigsten Krankenständen sind wie im vergangenen Jahr Bayern (13,3 Tage) und Baden-Württemberg (13,8 Tage). Diese Zahlen aus dem BKK-Gesundheitsreport bereitet der BKK Landesverband Mitte jährlich für die neun Bundesländer seines Verbandsgebiets auf.
Am häufigsten lag der Grund wie im vergangenen Jahr in Muskel- und Skeletterkrankungen mit 29,1 Prozent (Bundesdurchschnitt (BD) 26,9%) der Krankentage, gefolgt von Verletzungen mit 14,2 Prozent (BD 13,3). An dritter Stelle folgen die Atemwegserkrankungen mit 13,2 Prozent, die im Bund mit 13,9% Prozent die zweite Position einnehmen und bereits an vierter Stelle die psychischen Erkrankungen mit 12,8 Prozent (BD 12,8%) aller Krankentage.
Bremen und Bremerhaven weisen große Unterschiede auf. Während in Bremerhaven ein Krankheitsfall durchschnittlich 18,4 Tage dauert, sind es in Bremen nur 16 Tage.
Wenn man sich die einzelnen Berufszweige ansieht, stellt man fest, dass die Bremer, die im Erziehungswesen tätig sind mit 17,2 Krankheitstagen am häufigsten erkrankt sind, gefolgt von den Beschäftigten im Landverkehr (16,3 Tage). Mit 9,0 Krankheitstagen weisen die Angestellten im Kredit- und Versicherungsgewerbe die gesündeste Berufsklientel aus.
Insgesamt steigen die Krankenstände nun bereits im fünften Jahr kontinuierlich an. Während im Jahr 2006 die monatsdurchschnittlichen Krankenstandwerte im Bundesgebiet mit 3,4 Prozent die niedrigsten der letzten 30 Jahre waren, sind sie nun auf 4,2 Prozent angestiegen.
Die psychischen Leiden weisen die gravierendsten Steigerungsraten auf. Die Arbeitnehmer erkranken daran doppelt so häufig wie noch vor zwanzig Jahren. Außerdem sind die Ausfallzeiten bei psychischen Erkrankungen bundesweit mit gut 35 Tagen je Fall bedeutend länger als ein durchschnittlicher Krankheitsfall mit 12,8 Tagen.
Die steigenden Zahlen zur Arbeitsunfähigkeit 2011 kamen vor allem durch die kontinuierlich hohen Krankenstände der psychisch Erkrankten und durch die „Grippewelle“ im ersten Quartal 2011 zustande. Während die Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen um 13,4 Prozent gestiegen sind, führte die „Grippewelle“ zu einem Plus von 25 Prozent bei den Atemwegserkrankungen.
Burn-out-Syndrom steigt rasant
Das Burn-out-Syndrom ist nicht als eigene Krankheit im ICD Schlüsselsystem erfasst und wird daher unter der Diagnose Z73 „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ eingeordnet. Von 2004 bis 2010 stiegen die AU-Tage von 4,6 auf 63,2 pro 1.000 Mitglieder um mehr als das Dreizehnfache an. Frauen waren mit 82,1 Tagen je 1.000 Mitglieder fast doppelt so häufig krankgeschrieben wie Männer mit 48,4 Tagen je 1.000 Mitglieder.
Die Zahlen stammen aus dem BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“. Er erfasst
und analysiert das gesundheitliche Geschehen von 12,1 Millionen BKK Versicherten aus dem Jahr 2010. Das entspricht den Befunden von jedem fünften sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Die BKK Analysen stellen damit ein gutes Abbild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt dar.
Den BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“ mit weiteren Ausführungen
können Interessenten unter info@bkk.de bestellen oder im Internet unter www.bkk.de herunterladen.
Downloadfähige Grafiken zum Krankenstand, z.B. Länderauswertungen oder den psychischen Krankheiten gibt es im BKK Faktenspiegel unter www.bkk.de/faktenspiegel.
Dem BKK Landesverband Mitte gehören seit dem 1.Juli 2011 26 Betriebskrankenkassen in neun Bundesländern an. Zusammen haben diese BKK rund 2,6 Mio. Mitglieder, das sind einschließlich der kostenfrei mitversicherten Familienangehörigen rund 3,7 Mio. Versicherte. Die BKK haben einen durchschnittlichen Marktanteil von ca. 20 Prozent.
Hannover, 27. Januar 2012 – Ihre Ansprechpartnerin: Marlies Haars
Telefon (0511) 3 48 44 - 143, Telefax (0511) 3 48 44 - 119, marlies.haars@bkkmitte.de
Die Bremer Beschäftigten fehlten im Jahr 2011 krankheitsbedingt an 16,2 Tagen. Der Bundesdurchschnitt (BD) lag bei 15,3 Tagen. Im Vorjahr war Bremen mit 14,1 Tagen noch besser als der Bundesdurchschnitt mit 14,7 Tagen. Die meisten Fehlzeiten hat Berlin mit 18,6 Tagen vor Brandenburg mit 18,3 Tagen. Die Bundesländer mit den niedrigsten Krankenständen sind wie im vergangenen Jahr Bayern (13,3 Tage) und Baden-Württemberg (13,8 Tage). Diese Zahlen aus dem BKK-Gesundheitsreport bereitet der BKK Landesverband Mitte jährlich für die neun Bundesländer seines Verbandsgebiets auf.
Am häufigsten lag der Grund wie im vergangenen Jahr in Muskel- und Skeletterkrankungen mit 29,1 Prozent (Bundesdurchschnitt (BD) 26,9%) der Krankentage, gefolgt von Verletzungen mit 14,2 Prozent (BD 13,3). An dritter Stelle folgen die Atemwegserkrankungen mit 13,2 Prozent, die im Bund mit 13,9% Prozent die zweite Position einnehmen und bereits an vierter Stelle die psychischen Erkrankungen mit 12,8 Prozent (BD 12,8%) aller Krankentage.
Bremen und Bremerhaven weisen große Unterschiede auf. Während in Bremerhaven ein Krankheitsfall durchschnittlich 18,4 Tage dauert, sind es in Bremen nur 16 Tage.
Wenn man sich die einzelnen Berufszweige ansieht, stellt man fest, dass die Bremer, die im Erziehungswesen tätig sind mit 17,2 Krankheitstagen am häufigsten erkrankt sind, gefolgt von den Beschäftigten im Landverkehr (16,3 Tage). Mit 9,0 Krankheitstagen weisen die Angestellten im Kredit- und Versicherungsgewerbe die gesündeste Berufsklientel aus.
Insgesamt steigen die Krankenstände nun bereits im fünften Jahr kontinuierlich an. Während im Jahr 2006 die monatsdurchschnittlichen Krankenstandwerte im Bundesgebiet mit 3,4 Prozent die niedrigsten der letzten 30 Jahre waren, sind sie nun auf 4,2 Prozent angestiegen.
Die psychischen Leiden weisen die gravierendsten Steigerungsraten auf. Die Arbeitnehmer erkranken daran doppelt so häufig wie noch vor zwanzig Jahren. Außerdem sind die Ausfallzeiten bei psychischen Erkrankungen bundesweit mit gut 35 Tagen je Fall bedeutend länger als ein durchschnittlicher Krankheitsfall mit 12,8 Tagen.
Die steigenden Zahlen zur Arbeitsunfähigkeit 2011 kamen vor allem durch die kontinuierlich hohen Krankenstände der psychisch Erkrankten und durch die „Grippewelle“ im ersten Quartal 2011 zustande. Während die Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen um 13,4 Prozent gestiegen sind, führte die „Grippewelle“ zu einem Plus von 25 Prozent bei den Atemwegserkrankungen.
Burn-out-Syndrom steigt rasant
Das Burn-out-Syndrom ist nicht als eigene Krankheit im ICD Schlüsselsystem erfasst und wird daher unter der Diagnose Z73 „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ eingeordnet. Von 2004 bis 2010 stiegen die AU-Tage von 4,6 auf 63,2 pro 1.000 Mitglieder um mehr als das Dreizehnfache an. Frauen waren mit 82,1 Tagen je 1.000 Mitglieder fast doppelt so häufig krankgeschrieben wie Männer mit 48,4 Tagen je 1.000 Mitglieder.
Die Zahlen stammen aus dem BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“. Er erfasst
und analysiert das gesundheitliche Geschehen von 12,1 Millionen BKK Versicherten aus dem Jahr 2010. Das entspricht den Befunden von jedem fünften sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Die BKK Analysen stellen damit ein gutes Abbild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt dar.
Den BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“ mit weiteren Ausführungen
können Interessenten unter info@bkk.de bestellen oder im Internet unter www.bkk.de herunterladen.
Downloadfähige Grafiken zum Krankenstand, z.B. Länderauswertungen oder den psychischen Krankheiten gibt es im BKK Faktenspiegel unter www.bkk.de/faktenspiegel.
Dem BKK Landesverband Mitte gehören seit dem 1.Juli 2011 26 Betriebskrankenkassen in neun Bundesländern an. Zusammen haben diese BKK rund 2,6 Mio. Mitglieder, das sind einschließlich der kostenfrei mitversicherten Familienangehörigen rund 3,7 Mio. Versicherte. Die BKK haben einen durchschnittlichen Marktanteil von ca. 20 Prozent.
Hannover, 27. Januar 2012 – Ihre Ansprechpartnerin: Marlies Haars
Telefon (0511) 3 48 44 - 143, Telefax (0511) 3 48 44 - 119, marlies.haars@bkkmitte.de
Umfrage: Krankenversicherte in Bremen und Niedersachsen warten in den Arztpraxen eine knappe halbe Stunde - auf einen Termin 24 Tage
Wie bereits im Jahr 2008 wurden in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des BKK Bundesverbandes rund 6.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zum Thema „Arztbesuche/Wartezeiten" befragt. Daraus ergab sich, dass 83 Prozent der Bremer und Niedersachsen gesetzlich krankenversichert sind, acht Prozent sind komplett privat krankenversichert.
Fast unverändert: Wie oft beim Arzt und bei welchen Ärzten Auf die Frage, ob sie oder sie mit ihren Kindern in den letzten zwölf Monaten bei mindestens einem Arzt waren, sagten rund 81 Prozent der Befragten
Eine knappe halbe Stunde Wartezeiten in der Arztpraxis Im Durchschnitt warten die Bremer und Niedersachsen mit 28 Minuten beim Arzt genau so lange wie 2008, nicht anders als im gesamten Bundesgebiet.
Arzttermin: Bremer und Niedersachsen warten einen Tag weniger auf einen Termin als vor 3 Jahren Im Durchschnitt warteten die gesetzlich Versicherten 24 Tage auf einen Termin und damit einen Tag weniger als noch vor drei Jahren, aber immer noch fünf Tage länger als der Bundesdurchschnitt. Die Auskunft, dass keine Termine mehr frei seien, hörten immer noch 12 % der Patienten gegenüber 15% vor drei Jahren und noch der Bundesdurchschnitt.
Auf die Frage
Die entsprechende Umfrage wurde von Kantar Health in der Zeit vom 3. bis 16. März 2011 durchgeführt. Bundesweit wurden 6.013 Bürger ab einem Lebensalter von 14 Jahren telefonisch befragt, davon 627 in Bremen und Niedersachsen.
„ja". Im Bundesdurchschnitt waren es 80 Prozent. Rund neun von zehn Norddeutschen waren beim Hausarzt, etwas mehr bei einem oder mehreren Fachärzten, allen voran der Zahnarzt, der laut der Erbebnisse des Jahres 2011 deutlich weniger Patienten zu verbuchen hatte als noch 2008 (80% : 73 %).„Und ist es schon einmal vorgekommen, dass Sie oder Sie mit Ihren Kindern wegen plötzlich aufgetretener, akuter Beschwerden ohne Termin zu einem Arzt in die Praxis gegangen sind und nicht behandelt wurden, sondern wieder weggeschickt worden sind?" antworteten fünf Prozent der Bremer und Niedersachsen mit „ja". Das sind etwas mehr als 2008, wo diese Frage nur von vier Prozent bejaht wurde.
Konzepte gegen Rückenschmerzen
BKK Presseinformation
Roland-Klinik in Bremen und Betriebskrankenkassen bieten multimodale Schmerztherapie
Bremen, 11. März 2011 (bkk) Rund zwei Drittel aller Deutschen leiden unter Rücken-schmerzen, jeder Zehnte ist schwer erkrankt. Am kommenden Dienstag wird der Tag der Rückengesundheit begangen. Aus diesem Anlass weisen die Betriebskrankenkassen der Vertragsarbeitsgemeinschaft (VAG) auf die multimodale Schmerztherapie hin. „Dieses Konzept sieht vor, den Ursachen der Rückenschmerzen auf den Grund zu gehen. Dazu arbeiten im Wirbelsäulenzentrum der Bremer Roland-Klinik verschiedene Therapeuten, wie Orthopäden, Schmerztherapeuten, Psychologen und Physiotherapeuten eng zusammen“, erläutert Hans-Hermann Runge, Vorstandsvorsitzender des BKK Landesverbandes Mitte.
Dabei gilt der Grundsatz, dass die Schmerztherapie zum Einsatz kommt, um Operationen möglichst zu vermeiden. Das Angebot richtet sich zunächst an alle schwerkranken BKK Versicherten, die bereits mindestens sechs Wochen mit Rückenschmerzen krank geschrieben sind, er gilt aber auch für Nicht-Erwerbstätige.
Die Schmerztherapie wurde von der Roland-Klinik zusammen mit der Praxis für Anästhesie und spezielle Schmerztherapie Dr. Auerswald und Partner sowie der Ge.On GmbH konzipiert. Sie umfasst eine dreiwöchige stationäre Schmerztherapie, die im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik statt findet. Am stärksten zielt die Therapie auf Rückenschmerz-Patienten ab, die eine klare Diagnose und die Gewissheit darüber haben, dass eine Operation für sie nicht der richtige Weg ist. Patienten, die postoperative Schmerzen haben, bekommen effektive Hilfestellung. Auch diejenigen, die eher am Anfang ihrer ‚Schmerzkarriere’ stehen, können sich noch viel erfolgreicher durch das Programm in einem anderen Verhalten gegenüber ihren Schmerzen schulen zu lassen.
Das Programm ruht auf vier tragenden Säulen: Schmerztherapie, Orthopädie (mit Schwerpunkt Wirbelsäule), Psychotherapie und Physiotherapie. Im Gegensatz zu anderen Rückenschmerzprogrammen deutschlandweit ist in Bremen die Schwerpunktsetzung eine deutlich „unmedizinische“. Die Therapie wird zwar von der medizinischen Seite gesteuert, den Schwerpunkt jedoch bilden die aktivierenden Komponenten und die Verhaltenstherapie. Weil Bewegung einen großen Teil der Therapie ausmacht, muss sie für die Teilnehmer machbar sein. Vor allem die medizinische Trainingstherapie, Training rückengerechten Verhaltens im Alltag und Nordic Walking bestimmen den Bewegungspart der Therapie.
Erkrankungen der Wirbelsäule: BKK Versicherte können besser versorgt werden
Wenn doch eine Operation unvermeidbar wird, können Versicherte der Betriebskrankenkassen in Bremen in einem leistungsfähigen Zentrum besser versorgt werden. Möglich wird dies, durch eine besondere Vertragsgestaltung mit der Roland Klinik, die dafür sorgt, dass eine stationäre Behandlung oder Operation reibungslos verläuft und der Patient von der Diagnose bis zur Eingliederung in den normalen Alltag kompetent betreut und begleitet wird. BKK Versicherte bezahlen einmalig 10 Euro als Eigenanteil an der Gesamtbehand-lung. Sie sparen damit die sonst üblichen Zuzahlungen von 10 Euro pro Tag im Krankenhaus, also bis zu 270 Euro sowie die zusätzlichen 10 Euro Rezeptgebühr und den 10-prozentigen Anteil an den Kosten für die Physiotherapie.
Für BKK-Patienten gelten kürzere Wartezeiten. Sie werden spätestens zwei Wochen nach-dem sie sich angemeldet haben zur Operation oder Behandlung aufgenommen. Wird nach dem Krankenhausaufenthalt ambulante Physiotherapie erforderlich, erfolgt diese in Praxen, die mit dem Krankenhaus eng zusammen arbeiten. Zusätzlich sind für BKK Versicherte regelmäßige Nachuntersuchungen vereinbart.
Wenn Sie Fragen zu dieser so genannten integrierten Versorgung haben, sprechen Sie mit Ihrer BKK.
Der BKK Landesverband handelt im Auftrag von 75 Betriebskrankenkassen, die sich in der BKK Vertragsar-beitsgemeinschaft (VAG) Mitte zusammengeschlossen haben. Aus Bremen sind dabei die atlas BKK ahlmann, die BKK exklusiv und die pronova BKK.
Ansprechpartner: E-Mail
BKK Landesverband Mitte: Krankenkassen zahlten 2010 in Bremen 184 Millionen Euro für Medikamente / Ausgabenplus unter Bundesdurchschnitt
BKK Landesverband Mitte: Krankenkassen zahlten 2010 in Bremen 184 Millionen Euro für Medikamente / Ausgabenplus unter Bundesdurchschnitt
Bremen, 4. Februar 2010.
Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen in Bremen über 184 Millionen Euro für Medikamente gezahlt. „Im Vergleich zu 2009 sind die Arzneimittelausgaben um 0,9 Prozent gestiegen“, erklärt Stephan Hartmann vom BKK Landesverband Mitte. Die Hansestadt liegt damit knapp unter dem Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit gaben die Kassen in 2010 rund 27,9 Milliarden Euro für Medikamente und somit 1,1 Prozent mehr als 2009 aus, so der Landesvertreter Bremen des BKK-Verbandes.
Allein in der Hansestadt zahlten die Kassen gut 29 Millionen Euro an Mehrwertsteuer für verschreibungspflichtige Medikamente. „Das Geld wäre in der Versorgung von Patienten besser aufgehoben“, kritisiert Hartmann. Der Gesetzgeber sollte daher auch für Arzneimittel den ermäßigten Steuersatz einführen, so wie dies in anderen europäischen Staaten wie Großbritannien oder skandinavischen Ländern längst der Fall ist.
Der BKK Landesverband Mitte mit Sitz in Hannover vertritt die Betriebskrankenkassen in den Ländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Insgesamt sind im Verbandsgebiet rund 2,7 Millionen Menschen in einer Betriebskrankenkasse versichert.
Ihr Ansprechpartner: Matthias Tietz
Telefon (0361) 22 46 - 490, Telefax (0361) 22 46 - 301, E-Mail


